Religiöse und spirituelle Orte in Hamburg

Sonntag, den 10.02.2008
von 10 bis 17 Uhr

homepage | programm 10.2. | programm 17.2. | kontakt & impressum

ZEITPLAN
für den 10.02.2008

9:45 Uhr

Begrüßung durch Judy Engelhard und Julie Salviac, peeng e.V.

10:00 Uhr

Die grüne Tara im Tibetischen Centrum TTC

12:00 Uhr

Spaziergang zum Alevitischen Zentrum

12:30 Uhr

Der Semah-Tanz im Alevitischen Kulturzentrum

14:00 Uhr

Mittagessen

15:00 Uhr

HVV-Busfahrt zur Christuskirche Eimsbüttel

15:30 Uhr

Hamburger Hungertuch in der Christuskirche

17:00 Uhr

Ausklang bei Tee und Gebäck

Programm als PDF

Logo peeng e.V.

Gefördert von:

Logo der Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg Nordelbisches Missionszentrum

1. Rundgang am 10. Februar 2008

Treffpunkt um 9:45 Uhr
TTC Hamburg, Harkortstieg 10

Bahn: Bhf. Altona Fern-/S-Bahnen oder S-Bahn Hostenstraße, ca. 8 Min. Fußweg.
Bus: Max-Brauer-Allee/Gerichtsstr. oder Stresemannstr./Kaltenkircher Platz, ca. 5 Min. Fußweg.

10:00 Uhr Puja im TTC Hamburg

LogoDie Meditation auf den Buddha-Aspekt der Grünen Tara, der Befreierin, dient in erster Linie der Überwindung von Angst und dem Schutz vor störenden Einflüssen. Tara ist eine weibliche Meditationsgottheit, deren Praxis in allen Traditionen des tibetischen Buddismus zu finden ist.

Das Hamburger Zentrum Theksum Tashi Chöling - TTC Hamburg erhielt seinen Namen 1994 vom 17. Karmapa Urgyen Trinley Dorje. Der Name bedeutet "der Glückverheißende Ort, an dem die drei Buddhistischen Wege (Yanas) gelehrt werden". Authentische Lehrer der Karma-Kagyü-Tradition bieten im TTC regelmäßig Meditations- und Studienkurse an. Das Spektrum reicht von den Grundlagen des Tibetischen Buddhismus bis hin zu höchsten Mahamudra- und Dzogchen-Belehrungen. Das Ziel des TTC Hamburg ist es, die ursprüngliche Weisheit der ungebrochenen Linie der Kamapas in unsere westliche Kultur und unser individuelles Leben zu integrieren, zum Wohle und zur Bereicherung aller.
www.ttc-hamburg.de

TTC Hamburg
Harkortstieg 4
22765 Hamburg

12:30 Uhr Semah-Tänze der Aleviten im Alevitischen Zentrum

LogoDer Semah-Tanz symbolisiert das Universum mit den Planeten des Sonnensystems und der Galaxie. Er wird daher im Kreis getanzt, wobei die Semah-Tänzer sich wie Planeten sowohl um sich selbst als auch um die Kreismitte drehen. Seit dem 12. Jahrhundert dient dieser heilige Tanz zur geistigen Annäherung an Allah
Die Aleviten beten nicht in einer Moschee, sondern treffen sich in einem cemevi, einem Vereinshaus zur Rezitation von Gedichten und zum rituellen Tanz (Semah).

Das HAKM (Alevitisches Kulturzentrum Hamburg) ist die Interessenvertretung der über 30.000 Alevitinnen und Aleviten in der Hansestadt. Das Alevitentum geht auf Hazreti Ali zurück, den Adoptiv- und Schwiegersohn des Propheten Mohammed; die Aleviten sehen in Hazreti Ali den rechtmäßigen Nachfolger Mohammeds. Aleviten verstehen sich als weltoffene Glaubensrichtung, Frauen und Männer sind gleichberechtigt, sie lehnen u.a. die Scharia (Gesetzkodex im Islam) ab, treten für Gewalt- ud Religionsfreiheit ein. Als Abspaltung vom Islam werden sie in einigen islamischen Ländern verfolgt.
www.alevi-hamburg.com

Alevitisches Kulturzentrum Hamburg
Goethestraßee 37
22767 Hamburg

15:30 Uhr Das Hamburger Hungertuch in der Christuskirche Eimsbüttel

LogoDas Hungertuch knüpft an eine über 1000 Jahre alte Tradition der "Fastentücher" an und wurde 1997 im Auftrag des PTI (Pädagogisches Theologisches Institut der Universität Hamburg) von Dozenten und Studenten unter Anleitung des Wandmalkünstlers Sönke Nissen-Knaak entwickelt und angefertigt. Es zeigt die Erfahrung von Jugendlichen mit Armut, Gewalt, Einsamkeit und Ungerechtigkeit auf und stellt diese in einem gesellschafts- und weltpolitischen Zusammenhang. Darüber hinaus sind in das Gemälde die befreienden Traditionen in Hamburg ansässiger Weltreligionen (Judentum, Buddhismus, Hinduismus, Christentum und Islam) sowie säkularer Weltanschauungen (Sozialismus) aufgenommen.
Sönke Nissen-Knaak wird das Bild erläutern.

Die evangelisch-lutherische Christuskirche in Hamburg Eimsbüttel ist seit langem ein Ort interreligiöser Begegnung und interkulturellen Austausches. Vertreterinnen und Vertreter verschiedener großer Weltreligionen kommen hier regelmäßig zu Gesprächen und interreligiösen Andachten/Gottesdiensten zusammen. In einer Welt, in der Religionen in viele Konflikte verstrickt sind, wird hier ein Beitrag zu einem friedlichen Zusammenleben der Religionen in gegenseitiger Achtung praktiziert.
www.kirche.eimsbuettel.de

Christuskirche Eimsbüttel
Bei der Christuskirche 2
20259 Hamburg